JVP – Kaufmann: „Party. Aber richtig…!”
Sperrstunden-Simulation soll nur Problematik aufzeigen und informieren
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl handelt mit seiner Vorgangsweise rund um die verhängte Sperrstunde um 02:00 Uhr in seiner Funktion als Bezirshauptmann richtig, da Handlungsbedarf gegeben war. Die ausgestellten und beeinspruchten Bescheide liegen der Berufungskommission der Stadt Graz vor, in der sich nun alle Parteien ein…er konstruktiven und tragbaren Lösung für die Zukunft annehmen müssen.
„Die Aktion die die Wirte des Univiertels gemeinsam mit uns als Junge Volkspartei Graz in der Nacht von Freitag auf Samstag durchgeführt haben, soll nur die Problematiken rund um eine generelle Sperrstunde um 02:00 Uhr aufzeigen.“ erklärt JVP Graz Obfrau Martina Kaufmann.
Um die Sicherheit der Aktion zu gewährleisten wurden die Einsatzkräfte der Polizei, der Rettungsdienste und der Leiter des Sicherheits- und Veranstaltungsmanagements der Stadt Graz Mag. Wolfgang Hübel vorinformiert. Zusätzlich wurde weiteres Sicherheitspersonal durch die Betreiber der Univiertel-Lokale zur Verfügung gestellt.
Nach der nur wenige Minuten dauernden Simulation in der Elisabethstraße, die friedlich und geordnet ablief, kehrten die Gäste wieder in die Lokale zurück. In diesen kurzen Minuten wurden von der Jungen Volkspartei Graz über 1000 Handzettel verteilt, in denen wir die Gäste darüber informiert und zu Verantwortungsbewusstsein aufgerufen wurde, dass Vandalismus, Lärmbelästigung und übermäßige Verschmutzung vermeidbar und nicht akzeptabel sind. „Um hier gleich nach der Aktion mit gutem Beispiel voranzugehen, haben wir mit der JVP auch das Informationsmaterial, das fallengelassen wurde, eingesammelt und entsorgt.“ führt Kaufmann aus.
„Für die Junge Volkspartei ist klar, dass in einer jungen und modernen Stadt kein Platz für Vandalismus, übermäßige Verschmutzungen und Lärmerzeugung ist, aber eine generelle Sperrstunde diesem Problem nicht Herr werden kann, wie wir aufgezeigt haben und deshalb eine generelle Sperrstunde für uns nicht infrage kommt. Es braucht eine Lösung mit Augenmaß und Differenzierung zwischen den Betrieben. Wir machen Party. Aber richtig…“ sagt Kaufmann abschließend zur Simulation.
Glück heißt: Wir reden mit!
„Wir wollen einen Open Space im Joanneumsviertel – ähnlich wie im Museumsquartier in Wien“, so die neue Obfrau der Jungen Volkspartei Graz über eine der aktuellen Forderungen der JVP Graz.
„WE LOVE GRAZ und wir sind glücklich in einer Stadt zu leben, die viele Chancen bietet. Chancen, die aber auch künftig für uns als Jugend vorhanden sein müssen. Chancen, die nachhaltig und wirksam bei uns als Jugend ankommen. Glück ist aber nicht selbstverständlich! Daher arbeiten wir in der JVP gemeinsam an Projekten, Ideen und Verbesserungen in Graz, um selbstverständlich auch künftig dafür zu sorgen, dass in Graz ordentlich was weiter geht“, so Kaufmann weiter.
Kaufmann nimmt in Punkto Jugendvertretung auch gleich die eigene Partei in die Pflicht: „Wir wollen direkt dort, wo auch etwas für unsere Alterskolleginnen und –kollegen passiert mitgestalten, daher soll künftig ein JVP Bezirksrat bzw. Bezirksrätin in jedem Bezirk vertreten sein“, so Kaufmann weiter.
„Bildung ist gerade für uns junge Menschen das wichtigste Fundament für eine glückliche Zukunft, daher wollen wir, dass der Religionsunterricht – egal welche Konfession – auch das verspricht, was der Lehrplan vorgibt. Weil Bildung auch Herzens- und Bewusstseinsbildung ist, soll es künftig verpflichtenden Ethikunterricht für all jene, die ohne Religionsbekenntnis sind, oder sich vom Religionsunterricht abmelden, geben“, so Kaufmann.
Graz ist auch ein große Berufsschulstadt, daher fordert die Junge Volkspartei für die Berufsschülerinnen und Berufsschüler, sowie auch Lehrlinge, die nach Graz kommen und einen Lehrberuf ausüben, einen Lehrlingsheimstandort in St. Peter.
„Glück heißt, wir reden mit! Ja, wir reden als Jugend in Graz tatsächlich mit. Weil Eigenverantwortung vor allem von uns Jugendlichen ernst genommen wird“, so Kaufmann abschließend.
JVP-Graz Vorstand

Am 28.2. fand der in der X-iting Funhall der Statdttag der JVP Graz statt. Viele Ehrengäste, aber auch die breite Basis waren in großer Zahl gekommen um den neuen Vorstand, rund um Obfrau Martina Kaufmann zu wählen.
Bereits vor dem offiziellen Beginn des Abends, gab es bei Getränken und Würstel ein gemütliches Beisammensein, bei dem die Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen bereits deutlich zu spüren war.
Nach einer Eröffnungsshow durch eine Gruppe von Skater, begann der statutarische Teil mit dem Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr, mit vielen Projekten aber auch einigen Neuformierungen innerhalb der Grazer JVP Bezirksgruppen.
Die Kandidaten für den neuen Vorstand, stellten sich in einem, mit Forderungen der JVP Graz bestücktem, Kurzvideo selbst vor, ehe Martina Kaufmann diese mit ihren Plänen für das so wichtige kommende Jahr ergänzte.
Nach dem Urnengang stimmte dann auch noch unser Bürgermeister die Anwesenden auf ein tolles, aber auch herausforderungsreiches Wahlkampfjahr ein. Und als die Stimmung gerade ihren Höhepunkt erreiche, trat der neue Vorstand, gestärkt durch den Rückhalt der JVP Basis, auf die Bühne um sich für die breite Zustimmung und den gelungenen Stadttag bei allen Beteiligten zu bedanken.
Auf ein ereignisreiches Jahr